Goa

Nach wortwörtlichen Monaten voller Orgascheiß mache ich mich jetzt endlich wieder ans Reisen. Das Auto bleibt jetzt erstmal in Mumbai und ich bin mit die nächsten zwei Monate mit einem kleinen Tagesrucksack, ein paar Klamotten, meiner Kamera und dem Laptop unterwegs.

So kann ich mich jetzt auch endlich wieder aufs Fotos machen konzentrieren und kann mal wieder Bilder sprechen lassen, anstelle von diesem langweilen Medium „Text“.

Nordgoa:

Nach einer wirklich langen und anstrengenden Busfahrt komme ich in Mapusa, einer kleinen Stadt im Landesinneren Nordgoas an.
Schlafbusse sind ja schön und gut, aber hinten-oben ist wirklich kein guter Platz für die bemerkenswert schlechten Straßenbedingungen Indiens.

Für die nächsten paar Nächte bin ich im „Woke“-Hostel untergebracht, quasi als einziger Gast.
Es ist totale Nebensaison. Kurz vor dem Monsun herrscht in Zentral- und Südindien Heiße dürre. Beste Reisezeit also, zumindest was die Preise angeht.

Ich miete mir einen Roller und fahre die Tage ein bisschen durch die Gegend, aber außer langen (und recht zugemüllten) Stränden gibt es hier leider nicht allzu viel zu sehen.
Die Hauptstadt, Panaji dient als nettes Ausflugsziel, vor allem fahre ich hier für das Kamerageschäft hin, die meine Kamera und vor allem den Sensor von Staub befreien, der sich die letzten paar Monate angesammelt hat.
An den paar Abenden finde ich mich in irgendwelchen Cafés mit Live-Musik und günstigem Bier wieder. Wer braucht schon Sehenswürdigkeiten, wenn es gute Küche und leckere Getränke gibt.

Die paar Tage vergehen schnell und ich mache mich auch schon auf den Weg zum zweiten Stopp in Goa: Palolem.

 

Hier im Süden von Goa scheint ein bisschen mehr los zu sein als im Norden. Die Nebensaison spürt man zwar, aber irgendwie macht das hier weniger aus.
Die Strände sind ein bisschen versteckter und generell wirkt das hier weniger Künstlich.
Das erklärt vielleicht den Charme, den ich hier spüre. Das abendliche Gratisbier vom Hostel und die ganzen anderen Leute, mit denen ich die Gegend erkunde, helfen aber auch.

Und nach kurzer Zeit finde ich mich auch schon am Busstop in Richtung Hampi wieder. Diesmal war ich allerdings clever genug eines der mittleren Betten zu reservieren.
Von Hampi habe ich viel Positives gehört, ich bin gespannt!

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