Arugam Bay

Angekommen in Colombo geht’s mit dem Expressbus in die Stadt und weiter mit einem der Lokalbusse zu meinem Hostel.
Ich bin nur eine Nacht hier im „Little Island“ Hostel, bevor es für mich aufgeht in Richtung Arugam Bay.
In Colombo gibt es sowieso nix zu sehen, aber immerhin das Essen hier ist echt lecker.

Eine Nacht und ein Nachtbus später bin ich auch schon am anderen Ende der Insel.
Um kurz nach drei Uhr morgens komme ich hier an und in vier Stunden soll auch schon meine erste Surfstunde sein.
Den Wecker verschlafe ich natürlich, der erste Tag startet also etwas später.
Die nächsten Tage mache ich nicht viel mehr, als Surfen, Essen, Schlafen, Essen, Party, Schlafen, Surfen, Essen, Schlafen Essen, Party…
Ich führe ein bisschen Surftagebuch, das werfe ich an dieser Stelle einfach mal uneditiert hierhin:

Tag1

Whiskey Point
Krish und Miki
9:30 Uhr
8″ Softboard
Krasse Wellen
Alle 10 Sekunden.
Aufstehen, ausrutschen, hinfallen
Waschmaschine
Zurückpaddeln enorm anstrengend
Pop Up muss besser werden!

Tag2

Peanut farm
Anton
8:30 Uhr
8″ Softboard
Deutlich kleinere Wellen, aber auch weniger.
Pop Up repariert!
Aufstehen -> 1-2 Sekunden -> hinfallen
Ich stehe zu gerade, Schwerpunkt muss runter.
Schwerpunkt fast geschafft, gelegentlich komm ich bis zur Küste. (Soll ich nicht machen, schlecht für die Flossen)
Lenken üben.

Peanut Farm

Tag3

Peanut farm
Anton
8 Uhr
8″ Softboard
Kaum Wellen, viele Menschen.
Keine Probleme beim Pop Up.
Ich bin immer wieder zu schnell für die Welle
Lenken verbessern
Jede Welle kann ich bis zur Küste (oder bis zu Hindernissen in Form von anderen Surfern) reiten.
Muss mit Miki quatschen, was ich morgen so machen soll.
Außerdem Kauf ich mir ein dünnes Neopren Longsleeve

Tag4

Peanut farm
Anton
8 Uhr
8″ Softboard
Nicht viel los wellentechnisch.
Heute: welle kriegen ohne Starthilfe.
Mehr paddeln! (Uff)
Start läuft gut, Pop-up ist easy, ich bin wahlweise zu schnell oder zu langsam und surfe vor der welle weg und werde dann vom Whitewater durchgeschleudert, oder die Welle rollt unter mir weg und ich bin plötzlich dahinter und steh doof in der Gegend rum.
Tja…

Unterwegs zur Peanut Farm

Tag4.2

Peanut farm
Anton
17uhr
Hardboard, 7’6″
„Paddle harder!“ – „jah, mehr geht halt nicht!!“
Stellt sich raus: Hardboards sind ganz schön hart…
Balance ist deutlich schwerer, Krieg ich aber in der Stunde fast hin.
Meine Kniee gehen leider ein bisschen kaputt vom Brett, dass mir da von unten bei jeder kleinen Welle gegenschlägt.
Unkonzentriert, weil krass anstrengend.
Letzte Welle = beste welle.

Tag5

Peanut farm
Anton
16uhr
Hardboard, 7’6″
Krass viele Menschen
Wellen sind eher mau, Pop-up und Surf läuft easy, einmal ausgerutscht beim Pop-up, wird bestimmt blau… (einer für die Sammlung, lol)
Ich will größere Wellen!

Tag6

Peanut farm
Anton
7uhr (gähn!)
Hardboard 7″6′
Bester Tag bei weitem!
Ein Pop-up verkackt, den Rest der Wellen ordentlich bekommen.
Zwei/drei Mal genau vor dem Whitewater gesurft, einmal gute 150m bis zur Küste.
Fühlt sich richtig gut an!
Paddeln ist weniger anstrengend heute und Kniee und Rippen tun weniger weh als sonst.
Guter Start in den Tag!

Küste von Peanut Farm

Tag7 & 8

Pause!
Gestern Abend hab ich mir n guten Teil vom Zehnagel abgerissen (autsch)
Wollte heute sowieso pausieren, ein Grund mehr.
Tatsächlich heilt das auch überraschend schnell und gut, so dass ich morgen wieder aufs Brett können sollte.
…so der Plan. Krish meint die Strömung sei heute zu stark und die Wellen entsprechend schlecht.
Dann halt morgen.

Tag9

Elephant Rock
Krish
7uhr
7″6′ Hardboard
Strömung und Wellen sind immer noch scheiße, trotzdem geht’s in Wasser.
Viel Gepaddel und häufiges durchgespült werden macht das krass anstrengend.
Sieben Wellen kann ich in der Stunde versuchen, davon gesurft bekomme ich nur 3, die anderen schleudern mich vom Board oder sind zu unruhig für den Pop-up.
Zwei Tage hab ich noch, allerdings ohne Lehrer. Vielleicht läuft ja dann noch was.

Tag10

Pause (Kater!)

Tag11

Peanut farm
ohne Lehrer (dafür mit nem bekannten) :O
11uhr
7″6′ Hardboard
Kaum ist man mal drei Tage nicht hier, schon sieht das ganze Gebiet und vor allem die Wellen komplett anders aus. Verrückt!
Echt hohe Wellen
In den drei Stunden kriege ich vielleicht fünf Wellen gesurft, leider vor allem Whitewater.
Egal, macht trotzdem Spaß!
Heute sogar mit Kamera, Chris ist auch hier und wir schießen gegenseitig ein paar Fotos.
Nice!

Elf Tage war ich also insgesamt in Arugam. Die sind wahnsinnig schnell verflogen.
Ich habe mich schon lange nicht mehr an einem Ort so wohl gefühlt wie hier. Wann auch immer, aber ich werde zurückkommen!

Nächster Stopp: Colombo – mein Vater kommt mich besuchen 😀

Ein Kommentar bei „Arugam Bay“

  1. Langsam werde ich neidisch. 🙂 🙂

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